Charakteristika

Die Päpstliche Universität Santa Croce geht auf den Wunsch des Heiligen Josefmaria Escrivá, des Gründers der Personalprälatur Opus Dei zurück. Es war ihm ein Anliegen, ein akademisches Institut zu gründen, das der ganzen Kirche diene. Sein Gebet und seine kontinuierliche Vorarbeit sind der Grundstein der jetzigen Universität.

Unter seinem Nachfolger, dem Seligen Álvaro del Portillo, konnte dieser Wunsch in die Tat umgesetzt werden. Im Zentrum Roms konnte mit tatkräftiger Unterstützung des Heiligen Johannes Paul II.im Januar 1985 das "Centro Accademico Romano della Santa Croce" errichtet werden, das fünf Jahre später zum "Ateneo Romano della Santa Croce" erhoben wurde und im Jahre 1998 vom Heiligen Vater den Status einer Päpstlichen Universität erhielt.

Ihre besondere Mission sieht die Päpstliche Universität darin, den intellektuellen Gehalt und den anthropologischen Reichtum des Glaubens zu vertiefen und in den beständigen Dialog mit der zeitgenössischen Kultur zu treten. Deshalb legt Santa Croce Wert auf einen interdisziplinären Austausch mit Fachleuten verschiedener Sachgebiete auf der ganzen Welt.

Santa Croce bildet so Männer und Frauen - Priester, Ordensleute und Laien - aus, die sich den Herausforderungen der heutigen Zeit stellen und aus der christlichen Hoffnung heraus das Leben der Kirche und der Gesellschaft mitgestalten.

Ganz im Sinne des Heiligen Josefmaria Escrivá legt Santa Croce bei Lehrenden und Studierenden Wert auf die Einheit des Lebens, die sich nicht nur in der Übereinstimmung von Wort und Werk im persönlichen Leben zeigt, sondern auch in der Harmonie zwischen intellektuell-beruflicher Ausbildung und spirituell-theologischer Bildung.

Ihren Sitz hat die Universität im Herzen Roms, im Palazzo Sant’Apollinare direkt an der Piazza Navona. Dieses Gebäude blickt auf eine lange Tradition in der akademischen Ausbildung zurück. Von 1574 bis 1773 beherbergte es das „Collegium Germanium et Ungaricum„, das Seminar für die deutschsprachigen Priesteranwärter in Rom. Eine Gedenktafel in einer Seitenkapelle der Basilika Sant‘Apollinare erinnert an diese deutsche Tradition. Anfang der 2000er Jahre wurden die Räumlichkeiten der Universität saniert. Seitdem werden sie auf dem neuesten technischen Stand gehalten. Die Hörsäle werden auch von Institutionen für Konferenzen genutzt. Eine Aula trägt den Namen von Josef Kardinal Höffner, eines frühen Förderers von Santa Croce. 

In der Nachbarschaft der Piazza Farnese befinden sich die Universitätsbibliothek (150.000 Bände, über 1000 Zeitschriften, Nachlass des Philosophen Cornelio Fabro) und das Radio- bzw. TV-Studio der Fakultät für Kommunikationswissenschaften.

Leitung

 

 
Prälat Fernando Ocáriz
GROSSKANZLER
Dr. Mariano Fazio
VIZE-GROSSKANZLER
Prof. Luis Navarro
REKTOR
Prof. Ángel Rodríguez Luño
VIZE-REKTOR
Prof. Rafael Martínez
AKADEMISCHER VIZE-REKTOR
Prof. Dr. Diego Contreras
VIZE-REKTOR KOMMUNIKATION
Prof. Philip Goyret
DEKAN DER FAKULTÄT FÜR
THEOLOGIE
Prof. Jesús Miñambres
DEKAN DER FAKULTÄT FÜR
KIRCHENRECHT
Prof. Ignacio Yarza
DEKAN DER FAKULTÄT FÜR
PHILOSOPHIE
Prof. José María La Porte
DEKAN DER FAKULTÄT FÜR
KOMMUNIKATION
Prof. Davide Cito
DIREKTOR DES INSTITUTS 
FÜR RELIGIONSPÄDAGOGIK
Manuel Miedes
GENERALSEKRETÄR